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In diesem Projekt treten Rebekka Kronsteiner und Francisco Valenca Vaz nicht als Künstler:innen, sondern als Kurator:innen und Organisator:innen auf. Im Jahre 2019 begannen sie mit der Renovierung von Räumlichkeiten, die für den Zeitraum eines Jahres als Off – Space Galerie genutzt werden sollten.  Der Name MMS stammt aus dem digitalen Kontext zu Beginn der 2000er Jahre.

Multimedia Messaging Service, kurz MMS bietet die Möglichkeit, mit einem Mobiltelefon Bilddateien an andere mobile Endgeräte zu schicken. Der Begriff MMS wird als Name der Off – Space Galerie aus seinem digitalen Kontext in einen physischen übertragen. Die ausgestellten Künstler:innen nutzen den Ausstellungsraum MMS, um im übertragenen Sinne in Austausch und Kontakt mit den Betrachter:innen zu treten.

Das Haus, in dem sich der Off – Space befindet, wurde im Jahre 1875 erbaut und trägt somit architektonische Elemente aus dieser vergangenen Epoche in sich. Die Freilegung dieser Elemente und deren Verbindung mit aktuellen künstlerischen Positionen ist zentrales Vorgehen im Umgang mit dem Raum.

 

 

Das Ziel ist nicht, einen White Cube im herkömmlichen Sinne zu schaffen, sondern einen Ort zu beleben, der Elemente vergangener Epochen in einen aktuellen Diskurs miteinbezieht.

Die Idee der Off – Space Galerie basiert auf dem Gedanken des Austausches zwischen Bremer Künstler:innen und Künstler:innen anderer Städte innerhalb Deutschlands. Durch die gemeinsamen Ausstellungen vermischen sich zeitgenössische Positionen junger Produzent:innen.

Innerhalb des Programms werde​n neun Ausstellungen,  bestehend aus 21 Künstler:innen zwischen Januar und Dezember 2020, gezeigt. Jede Ausstellung wird durch Texte wechselnder Autor:innen der Bremer Kunst – und Kulturszene begleitet. Darüber hinaus werden die Ausstellungen von unterschiedlichen Bremer Fotograf:innen dokumentiert

Abschließend wird ein Katalog veröffentlicht, der die gesamten Ausstellungspositionen zusammenfasst.